Audience Development | Audience Engagement

Lehrauftrag/Blockseminar im Sommersemester 2019

an der DONAU UNIVERSITÄT KREMS
www.donau-uni.ac/en/collectionstudies

Collection Studies and Management.

Master of Arts – 5 semestess, blended learning, low residency.

Museen sind hoch komplexe Institutionen, bei denen es gilt, scheinbar widerstreitende Interesses so miteinander zu verknüpfen, dass sich daraus ein hochwertiges „kulturelles Dienstleistungsangebot“ entwickeln lässt.

Museen befinden sich im Wettbewerb

  • Im konzeptionellen Wettbewerb mit anderen Anbietern der Kultur-, Bildungs- und Freizeitindustrie
  • Im wirtschaftlichen Wettbewerb um Ressourcen (öffentliche Mittel / Sponsoren / Förderer etc.)
  • Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit potentieller BesucherInnen
  • Im Wettbewerb um gesellschaftlich-mediale Wahrnehmung

 

Ein modernes Audience Development 2.0 basiert auf der ganzheitlichen Perspektive
und der stets contentbasierten Kombination

aus…

  • klassischer Kommunikation
  • klassischer Markenentwicklung
  • klassischem Marketing
  • klassischer Vermittlung
  • Partizipations- und Inklusionsformate
  • Outreach-Formaten durch eine Verknüpfung analoger und digital-medialer Formate

Museen als Orte der Originale

Erkenntnisleitend bei diesen Überlegungen ist stets, dass das Alleinstellungsmerkmal der Museen – zumal in einer medialisierten Welt – ist, der ORT DER ORIGINALE zu sein.

Objektzentrierung UND Besucherorientierung

Es geht also nicht darum, die angestammte Objektzentrierung der Museen zu Gunsten einer Besucherorientierung aufzugeben, sondern vielmehr eine auf den jeweiligen Standort hin fokussierte, markenbildende, einzigartige Konzeption zu entwickeln.

 

Einführende Literatur:

Henkel, Matthias (2016): Audience Development – zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Umsatzoptimierung. In: Das Museum für alle: Imperativ oder Illusion? Internationales Bodensee-Symposium am 18.-20. Juni 2015. Ausgerichtet von den Nationalkomitees von ICOM-Schweiz, ICOM-Österreich und ICOM-Deutschland. Projektleitung: Claudia Rettore. Herausgegeben von ICOM Schweiz. 2016, 34-46. (PDF)

Henkel, Matthias (2017): Talking About Values. Knowledge, value orientation and brand as trigger points for regional museum management. Speech hold at the Conference „Modern methods of communication as a tool for museum’s audience strengthening. At the Museum and Exhibtion Center of JSC Apatit / Kirovks /RU 16th September 2017.  CULTURAL BULLETIN 3/2017 (PDF)

Henkel, Matthias (2019):  THE MUSEUM IS THE MESSAGE. AUSSTELLUNGSPRAXIS IM DIGITALEN ZEITALTER.